Schmelzen

Beim Rohmaterial wird zwischen Magnesium- und Aluminiumlegierungen unterschieden. Bei allen Werkstoffen ist gleichmässiges Schmelzen, eine sorgfältige Schmelzereinigung und die genaue Einhaltung der festgelegten Legierungsbestandteile und Giessbedingungen entscheidend für die Qualität des gefertigten Gussteils.

Verfahren

Aluminium wird in zentralen gasbeheizten Schmelzöfen bei etwa 760 Grad geschmolzen. Nach entsprechender Qualitätsprüfung wird die Schmelze in vorgeheizte Transportbehälter gefüllt und anschliessend sorgfältig gereinigt. Per Gabelstapler wird die gereinigte Schmelze zu den jeweiligen Giesszellen transportiert und in die Warmhalte- und Dosieröfen gefüllt. Darin wird das flüssige Metall konstant auf etwa 700 Grad warmgehalten. Nach Ansteuerung der Giessmaschine wird die gewünschte Menge flüssiges Metall durch die Dosieröfen mittels Luftdruckbeaufschlagung vollautomatisch in die Giesskammer dosiert. Prozessparameter wie Schmelzetemperatur und Dosiermenge werden online gemessen und der Prozess bei Bedarf elektronisch nachgeregelt.

Beim Magnesium wird das Rohmaterial hingegen direkt an der Giesszelle elektrisch geschmolzen. Aus den Mehrkammeröfen mit getrennten Schmelz- und Dosierkammern wird das Magnesium mittels Pumpen in die Giesskammer dosiert. Dies erfolgt aufgrund der Reaktivität des flüssigen Magnesiums unter Schutzgas und bei Einhaltung der höchsten Sicherheitsstandards für Anlagen und Bediener.

Legierungen

Aluminium
Magnesium
226 - AlSi9Cu3(Fe)Z
AZ91
230 - AlSi12
AMZ40
231 - AlSi12(Cu)
AM50
239 - AlSi10Mg(Fe)
Strukturguss - AlSi10MnMgSr
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